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MotoGP - Marquez 5. Streich - die Analyse

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MotoGP - Marquez 5. Streich - die Analyse

So lief die Aufholjagd

Marquez lieferte in Le Mans eine blitzartige Aufholjagd ab. Warum wies Rossi Lorenzo so deutlich in die Schranken? Und was war bei Bradl los?

Marc Marquez siegte in Le Mans, musste sich aber so anstrengen wie noch in keinem Rennen zuvor in diesem Jahr. Dahinter gab es heiße Duelle und einige Überraschungen.

Die Überlegenheit von Marc Marquez

Marc Marquez war an diesem Wochenende erneut allen anderen Fahrern überlegen. Neben drei Trainingsbestzeiten schnappte er sich einen neuen Pole-Rekord und am Sonntag neben dem Sieg auch den Rennrunden-Rekord. Dass das Rennen überhaupt zumindest in der Anfangsphase spannend war, hatten die Fans einer zu verhaltenen Startrunde und einem aggressiven Jorge Lorenzo zu verdanken.

So alleine auf weiter Flur wie zuletzt, war Marquez diesmal nicht - Foto: Milagro

Marquez' starke Rennpace brachte ihm insgesamt neun Rundenzeiten unter 1:34 ein. Zum Vergleich: Der Rest des Feldes schaffte gemeinsam gerade einmal zehn. Nur in vier Runden (davon die letzten drei, als er bereits solide in Führung lag) stieg seine Zeit auf über 1:34.2 an - eine Marke die sogar Bradl nur zweimal und Dovizioso nur einmal unterbieten konnte. Von den zehn schnellsten Runden des Rennens fuhr Marquez sechs.

Rossi und Lorenzo im Vergleich

Warum lief es bei Rossi, aber bei seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo nicht? Im Gegensatz zu Lorenzo hatte Rossi früh freie Fahrt, da er ab der vierten Runde voran lag. Rossi war aber auch der deutlich konstantere Fahrer: In den ersten beiden Dritteln des Rennens stieg seine Rundenzeit nur zweimal über 1:34.4. Lorenzo hingegen schwächelte zwischen 6. Und 8. sowie 10. und 16. Runde eklatant. Im Finish fuhren die beiden Yamaha-Piloten wieder ähnliche Rundenzeiten, doch da war das Rennen für Lorenzo bereits gelaufen bzw. verloren.

So richtig einen Reim drauf machen, konnte sich Lorenzo nicht. "Ich hatte von Qualifikation und Rennen durchaus mehr erwartet, denn meine Pace in den verschiedenen Sessions war gut", meinte er. Rossi hingegen meinte, er habe nun einfach die Lockerheit wieder, die genau seinem Teamkollegen im Moment fehle. Aber macht eine verkrampfte Herangehensweise 0.25 Sekunden Unterschied pro Runde aus? Die Reifen waren dieses Mal jedenfalls nicht schuld, denn bei kaum einem Piloten variierten die Rundenzeiten zwischen zweiter und vorletzter Runde um mehr als eine Sekunde.

Die Verletzten: Bradl und Pedrosa

Was haben Stefan Bradl und Dani Pedrosa gemeinsam? Beide fahren Honda. Allerdings hatten auch beide Piloten seit dem letzten Rennen in Jerez eine Operation am Unterarm. Diese setzte den beiden Fahrern an diesem Wochenende zweifelsfrei zu. Bradl musste am Freitag noch auf Schmerzmittel zurückgreifen und Pedrosa sah nach dem Rennen alles andere als schmerzfrei aus.

Beide Fahrer lagen auch im Rennen lange Zeit an ähnlicher Position. Allerdings drifteten die Rundenzeiten gegen Ende gewaltig auseinander. Bis zur 17. Runde fuhren Bradl und Pedrosa - bis auf drei Ausreißer von Bradl - ähnliche Rundenzeiten. Dann wurde der Deutsche aber eklatant langsamer, während Pedrosa gegen Ende sogar zulegen konnte und im letzten Renndritten seine drei schnellsten Rennrunden fahren konnte.

Nach Ende des Rennens beklagten beide Probleme mit mangelndem Grip. "Ich hatte ein Problem mit dem Vorderreifen, der mich davon abhielt aufzuholen. Jedes Mal, wenn ich versuchte, aggressiver zu sein, fehlte mir der Grip", sagte Pedrosa. Bradl hingegen hatte hinten zu wenig Bodenhaftung. "Ich habe zwar versucht, auf der Bremse etwas gutzumachen, allerdings war ich dann an der Front bald am Ende", so Bradl. Damit war für beide Piloten kein Blumentopf mehr zu gewinnen, sodass mit Alvaro Bautista der vierte Honda-Pilot im Bunde zuschlagen konnte.

 

 

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