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MotoGP - Auslaufrunde - der etwas andere Rückblick

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MotoGP - Auslaufrunde - der etwas andere Rückblick

Im sechsten Teil der "Rocky"-Filmreihe sagt Sylvester Stallone alias Rocky Balboa: "Es zählt nicht, wie hart du zuschlagen kannst, sondern nur, wieviel Schläge du einstecken kannst." Davon kann Stefan Bradl nach dem Wochenende in der Toskana ein Liedchen singen. Der Deutsche verbrachte mehr Zeit in der Luft als effektiv auf seiner LCR-Honda. "Wir haben schön auf die Fresse bekommen", erkennt Bradl. Will der Bayer, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft, zu sehr mit dem Kopf durch die Wand? Immerhin geht mindestens einer der drei Unfälle am Wochenende nicht auf seine Kappe. Am Sonntag verwechselte Cal Crutchlow das MotoGP-Rennen mit einem Kegelausflug und riss Bradl mit ins Kiesbett. Dennoch: Bradl muss liefern, wenn er seinen Platz bei LCR behalten will.

 

Fernando Alonso sieht sich nach einem Nebenjob um - Foto: Milagro

Ganz anders dagegen Valentino Rossi. Der Italiener verkündete auf der Pressekonferenz vor dem Rennen, dass er und Yamaha sich praktisch einig seien. Doch auch er konnte gegen Marquez nichts ausrichten und musste sich erstmals seit dem Argentinien-Grand-Prix seinem Teamkollegen Lorenzo beugen. Sein neuestes Helmdesign half dem Publikumsliebling dabei, diese Niederlagen zu verdauen. Es soll ihn daran erinnern, nicht zu überhitzen, wie ein Topf Nudeln. Die Pasta muss bissfest (al dente) oder " Essere cotto" gekocht werden. Außerdem verwendet man den Ausdruck in Italien auch für einen Fahrer, der ausgekocht, also zu alt ist. So fühlt sich Rossi noch nicht und auch seine Fans sehen ihn noch nicht reif für die Rente. Seine Resultate tun ein Übriges.

 

Pasta-Party: Rossi wird voraussichtlich bei Yamaha verlängern - Foto: Milagro

Wie immer im Sport bildete auch Mugello bezüglich einer alten Weisheit keine Ausnahme: Wo Sieger sind, gibt es immer auch Verlierer. Während sich Marquez, Lorenzo und auch Rossi sicherlich zu ersterer Kategorie zählen dürfen, müssen sich vor allem Cal Crutchlow und Dani Pedrosa nach ihrer Leistung einige Fragen stellen bzw. gefallen lassen. Der zunächst als neue 'Traumehe' deklarierte Zusammenschluss Cal Crutchlows und Ducatis entwickelt sich so langsam aber sicher zu einem Trauerspiel. Auch am Sonntag fiel der vorlaute Engländer, der bereits in Austin spektakulär Abflog, nur durch seinen Fahrfehler und das laute Gejammer nach dem Rennen auf. Während die Ducati-Kollegen Iannone und Dovizioso mit starkem Rennen und gutem Resultat von sich reden machten, klagte 'Crutch' nur über erhöhten Reifendruck und Untersteuern. Erst zwei Zielankünfte und WM-Rang 16 stehen für Crutchlow bislang zu Buche, zudem ruinierte er in Mugello auch noch Bradls Rennen. Time to shut up drive, Cal!

 

Pleiten, Pech und Pannen: Die Saison des Cal Crutchlow in nur drei Worten - Foto: Milagro

Dass Pedrosa durch seine Operation wegen Arm-Pump seit einigen Wochen beeinträchtigt ist, steht zwar außer Frage. Jedoch erklärt dies bei weitem nicht die permanenten Probleme zu Beginn der Rennen sowie die fast schon peinlichen 14 Sekunden Rückstand auf Marquez in Mugello. "Ich bin dem Team dankbar, dass es meine schwierige Situation versteht und mich unterstützt", konstatierte Pedrosa nach dem Rennen. Dass er dieses Thema jedoch von selber anspricht, zeigt, dass der interne Druck bei Repsol Honda bei den nächsten Rennen sicher nicht geringer werden dürfte. Während Marquez von Sieg zu Sieg eilt, hat Pedrosa auch nach sechs Rennen noch kein Setup gefunden, das ihm Topzeiten mit vollem Tank erlaubt. Der kommende Lauf auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gehört seit jeher zu seinen Lieblingsevents und bringt hoffentlich die Wende für den kleinen Katalanen. Time to wake up, Dani!

Quelle: www.motorsport-magazin.com

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